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Mein Einstieg bei encoway

Meine Zeit bei encoway begann bereits 2006 mit der Bewerbung auf einen Platz im Dualen Studium Informatik (DSI). Ich bekam damals die Möglichkeit, eine Woche lang in das Unternehmen hinein zu schnuppern und an einer kleinen Aufgabe zu arbeiten. Dabei lernte ich nicht nur einiges über das Berufsfeld, sondern auch über encoway. Ich war überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter und fasziniert von den abwechslungsreichen Tätigkeiten. Mir wurde das Gefühl vermittelt, dass ich so akzeptiert werde, wie ich bin und dass ich als Mitarbeiter gefordert, aber auch gefördert werde. Ich wollte unbedingt Teil des Teams werden und war glücklich, als ich eine Zusage erhielt.

 

DMI Erfahrungsbericht Vanessa Krueger

Von 2007 bis 2011 absolvierte ich das DSI bei encoway und stellte fest, dass mich mein anfängliches Gefühl nicht getrogen hatte – sowohl das DSI, als auch das Unternehmen waren genau die richtige Wahl. Bei encoway durchlief ich verschiedene Bereiche in der Produktentwicklung und lernte auch das Projektgeschäft kennen, das für mich besonders spannend war.

 

Warum ich mich für das DMI entschieden habe?

Im Anschluss an das DSI wurde ich direkt übernommen und erhielt einen Vollzeitvertrag. Meiner Neigung entsprechend wurde ich als Softwareentwicklerin in Kundenprojekten eingesetzt. Zur gleichen Zeit wurde das DMI entworfen. Als eine der Ersten bekam ich die Chance, Teil dieses interessanten Projekts zu werden – eine Verzahnung von Betrieb, Universität und Profilprogramm (Zusatzqualifikationen).

 

Meine bisherige Arbeit war zwar spannend und abwechslungsreich, aber ich wollte gerne mehr Verantwortung übernehmen. Das DMI bot mir die Möglichkeit, meine feste Arbeitsstelle zu behalten, gleichzeitig meine theoretischen Kenntnisse an der Universität auszubauen und zusätzliche Kompetenzen für eine Führungsposition zu erwerben.

 

Wie das DMI abläuft

Seit dem Wintersemester 2012 arbeite und studiere ich im Rahmen des DMI in Teilzeit. Im Schnitt bin ich jede Woche etwa 20 Stunden im Unternehmen, auch während des Semesters. Bei meinen Kursen an der Universität legte ich einen Fokus auf Veranstaltungen, die mich auch bei meiner Arbeit im Betrieb weiterbringen und habe Kurse wie Software Reengineering oder partizipative Softwareentwicklung besucht. Pro Semester gibt es ein Angebot im Profilprogramm, das an zwei bis drei Wochenenden durchgeführt wird. Diese Seminare werden von professionellen Trainern mit einem kleinen Teilnehmerkreis durchgeführt. Dabei werden Inhalte wie Projektmanagement, Moderation und interkulturelle Kompetenzen vermittelt, die ich im Betrieb oder Studium bis dahin noch nicht oder zumindest nicht in dieser Tiefe erlernt hatte.

 

Meine Aufgaben im DMI

Im Laufe des DMI konnte ich wie erhofft immer mehr Verantwortung übernehmen und weitere Erfahrung im Umgang mit Kunden sammeln. Zu Beginn entwickelte ich in einem Team einen Onlinekonfigurator mit Projektverwaltung, Preisberechnung und Angebotserstellung. Nach kurzer Zeit übernahm ich die technische Projektleitung in kleinen Kundenprojekten. Außerdem nahm ich an Workshops mit Kunden zur Planung von Konfigurationsanwendungen oder neuen Funktionen teil. Ein Projekt durfte ich vom ersten Planungsworkshop bis zur produktiven Nutzung der Anwendung beim Kunden begleiten. Dabei war ich für Konzept, Aufwandsabschätzungen, technikbezogene Kommunikation mit dem Kunden, die fachliche Leitung der Entwickler und die technische Umsetzung zuständig. Viele Inhalte, die mir an der Universität oder im Profilprogramm vermittelt wurden, konnte ich nun bei encoway praktisch anwenden.

 

Mein persönliches Highlight war ein Praktikum in den USA

Im Rahmen des DMI absolvierte ich gemeinsam mit einem weiteren DMI`ler ein 11-wöchiges Praktikum in den USA, an einem Standort der Muttergesellschaft von encoway, der Lenze SE. Unsere Aufgabe war es, ein Konzept für einen einfachen Konfigurator für den amerikanischen Markt zu entwickeln. Insbesondere die Gastfreundschaft der Kollegen vor Ort war unglaublich. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt, da ich viel über die amerikanische Kultur gelernt habe und deutlich selbstständiger geworden bin.

 

Ausblick & Fazit

Nach dem erfolgreichen Masterabschluss ist es mein Ziel, die technische Leitung in einem großen Kundenprojekt zu übernehmen. Außerdem wäre es möglich, die Verantwortung für ein Thema oder Tool, z.B. im Bereich Qualitätssicherung oder Performanceanalyse, zu tragen. Ich könnte mir vorstellen, die Zuständigkeit für einen Teil des Software-Entwicklungsprozesses zu übernehmen. Generell stehen mir nach meinem Abschluss viele Türen offen. So gäbe es auch die Optionen, als Softwarearchitektin in der Produktentwicklung oder als Fachexpertin im Vertrieb zu unterstützen. Langfristig wäre auch ein Einstieg ins Projekt- oder Produktmanagement denkbar.

 

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich während des DMI persönlich und fachlich viel mehr weiterentwickelt habe, als ich es mir erhofft hatte. Wohin auch immer mein Weg mich führen wird, ich bin mir sicher, dass das DMI mich gut darauf vorbereitet hat.

 

Zur Person: Vanessa Krüger ist gebürtige Bremerin und hat ihr Abitur 2007 am Gymnasium an der Hamburger Straße in Bremen abgeschlossen. Sie studiert im Rahmen des DMI an der Universität Bremen und ist bei encoway in der Abteilung Projektentwicklung tätig. 2015 begann Vanessa mit der Anfertigung ihrer Masterarbeit.

 

Du möchtest Dich für ein Duales Masterstudium in der Projektentwicklung bewerben? Oder weitere Erfahrungsberichte aus anderen Abteilungen lesen? Dann schau auf unserer Homepage www.encoway.de